Anderswo Tag Dezember

DEZEMBER


Sa. 06.12.2025 | 13:30 | Orpheum Graz | großer Saal | 110 Minuten zuzüglich Pause


SCHOTTLAND - Europas wilder Nordwesten | Olaf Schubert

 

Seit über 17 Jahren ist Olaf zu allen Jahreszeiten immer wieder im stürmischen Norden Europas unterwegs. Schottland zeigt er aktiv und vielseitig und nah an den Menschen. Über die malerische Küsten- und Fischerorte, vorbei an den berühmtesten Destillen der Welt geht es dahin. Die zum Teil eiszeitlich geprägten Landschaftsformen berauschen die Sinne.

In den Highlands erschließen sich besondere Begegnungen mit der Natur und Tierwelt. Überall in Schottland bieten sich mit den wunderbaren Castles Möglichkeiten in die Vergangenheit des Landes zurückzuschauen. Heute ist es ein Traum für alle Wanderer:innen, Radfahrer:innen und Kulturinteressierte. Und sollte es einmal zu viel Natur sein, dann helfen Glasgow und Edinburgh mit interessanten Stadterlebnissen und toller Szene. 

 

Als junger Mann reist Olaf Schubert für mehrere Jahre durch Asien. Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit sind Tibet, die Mongolei, Laos, Kambodscha, Vietnam und China. Seine Bücher sind in mehreren Sprachen erschienen und mehrmals ausgezeichnet worden. Olaf brachte als einer der ersten Fotografen Bildmaterial aus verschlossenen und abgelegenen Gegenden mit nach Europa. Er versucht vor allem Kultur und gesellschaftliche Situation anderer Völker begreifbar zu machen. In den letzten Jahren bereist er intensiv Europas Norden und sucht dort nach wilder Natur und Zeugnissen alten Handwerks.


Sa. 06.12.2025 | 16:30 | Orpheum Graz | großer Saal | 110 Minuten zuzüglich Pause


OMAN - Wanderdünen, Weihrauchbäume, Wüstensöhne | Hardy Fiebig

 

Hardy Fiebig kennt und liebt den Oman seit seinem ersten Besuch 1997. Viel hat sich seither verändert und die Sehnsucht zurückzukehren, bringt ihn immer wieder in das Sultanat. Mit seinem alten Weihrauch-Bildband im Gepäck, macht er sich auf die Suche nach alten Freunden und neuen Bekanntschaften.

Durch ehrliches Interesse schenken ihm die Begegnungen mit den Omanis erhellende Einblicke und sensible Bilder. Ein Mustersultanat, das dank reichlich Orient-Flair, politischer Stabilität sowie exzellenter Infrastruktur ein perfektes Einsteiger-Land für Arabien-Neulinge ist, und welches definitiv mehr als eine Reise wert ist, besonders wegen seiner Menschen. Ihre besondere Mischung aus Traditionsbewusstsein und Technikverliebtheit lässt bisweilen lächeln. Und mit ihrer entwaffnenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft sind sie gewiss der größte Schatz des Sultanats.

 

Aufgewachsen ist Hardy Fiebig in Ägypten, im Alter von 21 Jahren radelte er mit dem Fahrrad für ein Jahr von Deutschland nach Südafrika. Am Ende wurden es fast 20.000 Kilometer und der Auftakt eines wilden Reiselebens, seiner publizistischen Tätigkeit – und eines außergewöhnlichen Engagements. Hardy ist Moderator, Autor, Fotograf und Filmemacher. Einen beträchtlichen Teil seines Lebens hat er in Afrika und Arabien verbracht, er spricht Kisuaheli und Arabisch.


Sa. 06.12.2025 | 19:30 | Orpheum Graz | großer Saal | 110 Minuten zuzüglich Pause


KANADA & ALASKA - Ruf des Nordens | Walter Steinberg

 

Kanada und Alaska zählen auch heute noch zu den letzten großen Wildnisgebieten auf unserem Planeten. Dort ist Stille hörbar, dort scheint die Natur von Menschenhand noch unberührt, dort ist jeder Tag eine Wundertüte, deren Inhalt man morgens noch nicht kennt. Und man ist nicht das Ende der Nahrungskette – spätestens bei der ersten Bärenbegegnung ohne Zaun dazwischen wird einem das klar.

Mehr als 17.000 Kilometer im Kanu sind Walter und Sigi hier gepaddelt, den Straßen gibt es nicht und die Wasserwege sind das verlässlichste Transportmittel. Während ihrer vielen Reisen sind hier und dort aus den Begegnungen mit Einheimischen – Indianern, Eskimos und Aussiedlern – Freundschaften entstanden, und die Menschen ließen die beiden an ihrem Leben in der Wildnis teilhaben.

 

Walter Steinberg und Siglinde Fischer haben insgesamt vierzehn Reisen in die Arktis Nordamerikas unternommen, während derer sie knapp zwei Jahre in Kanada und Alaska verbrachten. Mit ihrer Art zu Reisen, by fair means – also ohne motorische Unterstützung und ohne begleitendes Kamerateam, sind der Fotograf und die Biologin immer ganz nah dran an der Natur und an den wenigen Menschen, die draußen in der Wildnis leben.